DMS-Vergleich 2026Memoris, DocuWare, d.velop, ELO, M-Files und Microsoft 365 im Vergleich
Der Vergleich, den andere vermeiden: Die meisten Anbieter in diesem Markt nennen ihren Preis nicht. Man füllt ein Formular aus, bekommt einen Anruf und ein Angebot. Wir machen es andersherum: Hier steht, was Memoris kostet, wo es besser ist – und wo es die falsche Wahl wäre.
Die TabellePreis, Mindestnutzerzahl und wem die Dateien gehören.
Drei Zeilen, die den Unterschied ausmachen. Alles darin ist öffentlich nachlesbar – wo nichts öffentlich steht, steht „auf Anfrage“ und keine Schätzung.
| Merkmal | Memoris | DocuWare | d.velop | ELO | M-Files | M365 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Preis öffentlich | ja – ab 9 € je Nutzer | nein, auf Anfrage | ja – ab 27 €³ | ja – 29–39 € je Nutzer + 69 € Grundgebühr | ja – 65 € je Arbeitsplatz | ja – 12,13 € je Nutzer¹ |
| Mindestnutzerzahl | keine | ab 4 | k. A. | k. A. · 24–48 Monate Bindung | k. A. | keine |
| Dateien in eigener Cloud | ja | nein | nein | nein | nein | nein² |
¹ Microsoft 365 Business Standard, 12,13 € netto je Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung – eine Ablage, kein Dokumentenmanagement.
² Eigene Microsoft-Cloud, aber ohne automatische Erfassung.
³ d.velop nennt auf der Preisseite 27,00 € je Monat, aber keinen Bezug zum Nutzer; die Kontingente sind dort je Mandant ausgewiesen. Die Bezugsgröße ist damit eine andere als in den übrigen Spalten oder zumindest ungeklärt.
Alle Angaben über andere Anbieter am 12.08.2026 auf deren eigenen Seiten abgerufen: docuware.com, d-velop.de, ecm.online (ELO-Partner), m-files.com, microsoft.com. Wo dort kein Preis steht, steht hier „auf Anfrage" und keine Schätzung.
Was in der Tabelle nicht stehtVier Dinge, die es nur hier gibt.
Man kann sie nicht in eine Vergleichszeile schreiben, weil es bei den anderen keine Spalte dafür gibt.
Der Speicherort ist Ihrer, nicht unserer
Das ist die dritte Zeile der Tabelle, und sie ist die folgenreichste: Bei den anderen ist Ihre Cloud bestenfalls ein Import-Kanal, der Bestand liegt beim Anbieter. Hier ist Ihr Google Drive der Speicherort. Der Unterschied fällt nicht im Betrieb auf, sondern beim Aufhören – Sie behalten eine lesbar sortierte Ablage, ohne Export und ohne Datenübergabe-Projekt.
Warum etwas entschieden wurde, nicht nur was
Beim Schließen einer Aufgabe stellt Memoris drei kurze Fragen zum Fall, mit Antwortvorschlägen aus den Unterlagen. Was dabei entsteht, ist die Begründung – der Teil, den in einem Jahr niemand mehr rekonstruieren kann. Ablagesysteme halten fest, welches Dokument wo liegt; dafür gibt es in einer Vergleichszeile keine Spalte.
Eine Zahl statt eines Gefühls
Das Kontroll-Barometer sagt von 0 bis 100, wie gut der Betrieb seine Unterlagen im Griff hat – ein Eingang von heute wiegt leicht, einer von vor drei Wochen schwer. Es ist der einzige Wert auf dieser Seite, den Sie nicht mit einem anderen Anbieter vergleichen können, weil ihn sonst niemand ausweist.
Freigaben, die rückwirkend erlöschen
Der übliche Teilen-Link hat ein Ablaufdatum. Hier prüft jeder Aufruf, ob der Ersteller das Dokument heute noch sehen darf – verliert er das Recht, ist der Link tot, auch der gestern verschickte. Ein Ablaufdatum kann das grundsätzlich nicht leisten, weil es zum Zeitpunkt des Versands feststeht.
Grenzen von MemorisWo Memoris die falsche Wahl ist.
Vier Fälle, in denen wir Ihnen von Memoris abraten würden. Es ist besser, Sie lesen das jetzt als in vier Wochen.
Ein revisionssicheres Archiv
Memoris speichert unveränderbar nichts. Wer steuerlich zu einem revisionssicheren Archiv verpflichtet ist, braucht zusätzlich eines – die GoBD-Grundsätze zu Ordnung und Auffindbarkeit erfüllt Memoris, die unveränderbare Speicherung nicht.
Tiefe Anbindung an Ihre Warenwirtschaft
DocuWare, ELO und d.velop kommen aus der Prozesswelt: Freigabeketten über Abteilungen, Anbindung an SAP oder DATEV, Massenverarbeitung mit Barcodes. Wenn Sie das brauchen, brauchen Sie eines dieser Systeme.
Betrieb im eigenen Rechenzentrum
Memoris gibt es nur als gehostete Anwendung. Ihre Dateien liegen zwar in Ihrer Cloud, der Index und die Anwendung aber bei uns. Wer alles auf eigenen Servern haben muss, ist hier falsch.
Hundert Nutzer mit eigenem Rechtekonzept
Vier Rollen und Rechte je Kategorie reichen für einen Betrieb mit zwei bis fünfzig Leuten. Wer Rechtegruppen über Standorte und Mandanten hinweg modellieren muss, stößt an eine Grenze.
Wie wir vergleichen
- ◆Alle Angaben über andere Anbieter stammen aus deren öffentlichen Preis- und Produktseiten, Stand August 2026. Wo kein Preis öffentlich steht, steht bei uns „auf Anfrage" – nicht eine Schätzung.
- ◆Preise ändern sich, Funktionen auch. Wenn Sie hier etwas Veraltetes finden, schreiben Sie uns – wir korrigieren es und schreiben das Datum neu darüber.
- ◆Wir vergleichen nur, was sich vergleichen lässt. „Besser" oder „moderner" steht nirgends in der Tabelle, weil das keine Angabe ist, sondern eine Meinung.
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